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Unter den Apfelbäumen

Die Einhörner schlafen heute

Der Nebel schließt sie ein in sich

Ein Schimmer erstes Tageslicht –

Noch ist es nächtlich schummerig

Sie wissen nicht, was Kummer ist

 

Ich werd ihn auch nie wieder kennen

Denn die Nacht schwindet

Und es tropft Sternlicht von meinen Händen:

Um den Tag zu beginnen

Muss alles andere enden

 

Und zwischen den Ästen steht einer

Der seinen Augen nicht traut

Du kannst sie nicht mehr von mir lassen –

Denn da ist Morgentau auf meiner Haut

Und ein erster flimmernder Sonnenstrahl

 

Komm mit mir unter die Apfelbäume
Erinnerst du dich noch an deine Träume?

In meinen kamen die Einhörner vor:

Ich weiß noch, dass sie müde waren

Und dass ich entsetzlich fror

 

Doch jetzt ist Morgen und der Tag ist noch weit

Saft tropft golden von deinen Lippen

Und ich will, dass du es von meinen liest

Das hier war die ganze Zeit

Das Paradies

 

 

 

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